Zu Gast in der WG Smile Enns war beim Austausch einiges los: Neun Kinder und Jugendliche aus 5 WGs der Moverz Crowd trafen sich mit Martin Winkler, unserem Landesrat für Kinder- und Jugendschutz.
Los ging´s ganz entspannt im Garten - mit Gesprächen über Hobbies, Ausbildung und darüber, was gerade so im Leben passiert. Die Stimmung war locker, Martin offen und interessiert - ein gelungener Start.
Landesrat Martin Winkler
"Großartig zu sehen, wenn etwas Gemeinsames entsteht."
Die Jugendlichen erzählten, was sich bei Moverz so tut. Sie bringen ihre Erfahrungen aus dem WG-Alltag ein und gestalten den Beteiligungsprozess aktiv mit.
So z.B. in der AG Peers, wo gerade Projekte wie "Peers on tour" in den Startlöchern stehen - eine Idee, um andere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren.
Auch ein Ausblick durfte nicht fehlen: Beim nächsten Moverz Klimagipfel wird möglichst verpackungsfrei eingekauft und gekocht. Außerdem laufen die Vorbereitungen für einen Themenabend des Verein SO, den wir gestalten, sowie für weitere Moverz Aktivitäten.
Auch Inhalte aus den regionalen Treffen kamen zur Sprache. Besonders wichtig: Mobilität. Der Wunsch der Jugendlichen ist, das Jugendticket Netz auch während der Beschäftigung in Kursen nutzen zu können - aktuell ist das nur für Schüler:innen und Lehrlinge möglich. Martin nimmt das Thema mit und hält uns auf dem Laufenden.
Wir setzen uns momentan mit der Verwendung von finanziellen Mitteln in den einzelnen WGs auseinander. Hier gibt es teils große Unterschiede. Ziel ist es, mehr Transparenz zu schaffen und Klarheit zu entwickeln. Wir bleiben dran!
Spannend wurde es auch beim Thema Steuern: Einige waren überrascht zu hören, dass Jede und Jeder Steuern zahlt - auch ohne Job, nämlich beim Einkaufen. Ein echter Aha-Moment und Anlass für gute Diskussionen.
Zu Gast mitten im Alltag der WG Enns, bekam Martin einen guten Einblick. Anhand des Wochenplans im Esszimmer erklärten die Kinder und Jugendlichen, wie ihr Alltag organisiert ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Da tut sich viel in einer WG-Woche.
Auch Martins Alltag als Politiker ist dicht: Für Familie und Freizeit ist der Mittwoch reserviert, alle anderen Tage setzt er sich für die Anliegen der Bürger:innen ein. Fordernd ist das überall knappe Budget. Martin ist wichtig, dass in Zukunft mehr Geld für frühe Hilfen sowie für Careleaver:innen (also Personen, die die Hilfe der KJH verlassen) in die Hand genommen wird.
Ein lockerer, ehrlicher und spannender Austausch - mit vielen guten Gesprächen und Ideen für die Zukunft. Eine super Gelegenheit, um Politik greifbar zu machen und näher an unser Leben zu bringen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch mit Martin.