Moverz-Klimagipfel

08.10.2026

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Zum zweiten Mal in diesem Jahr haben sich Jugendliche, junge Erwachsene und Prozessbegleitungen von Moverz zum Klimagipfel getroffen, diesmal zu Gast in der SWB Kleinmünchen. Von Herbst-Blues keine Spur – ganz im Gegenteil: Die Ideen sprudelten und die Lust am gemeinsamen Entwickeln war deutlich spürbar! Und ganz nebenbei wurde aufgrund der musikalischen Talente der Teilnehmer:innen beinahe die erste Moverz-Band gegründet – aber das ist eine andere Geschichte.

Klimawandel und Klimaschutz sind große und komplexe Themen und oft beschäftigt uns: Was können wir selbst eigentlich tun? Aus dieser Frage, die uns in einigen Treffen umgetrieben hat, ist der Klimagipfel entstanden. Er bietet Raum, um sich mit Klimaschutz auseinanderzusetzen, Wissen auszutauschen und vor allem selbst aktiv zu werden.

Hier bekommt ihr einen Einblick in spannende Ideen und Projekte, die wir 2027 umsetzen möchten und einen Eindruck davon, was den Moverz-Klimagipfel so besonders macht.

NACHHALTIG GESTALTEN BEIM MOVERZ KLIMAGIPFEL

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Bevor es ans kreative Entwickeln ging, haben wir genauer hingeschaut: Was wissen wir bereits über Klima- und Klimaschutz? Was bedeutet Hitzeschutz? Und was wird in unseren Wohngemeinschaften bereits umgesetzt? Der Austausch machte sichtbar, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sind – und wie viel Wissen und Erfahrung bereits vorhanden ist.

Gemeinsam ins Tun kommen

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Beim Spiel „Meinungsstrahl“ durften die Meinungen bewusst auseinandergehen. Ob Mülltrennung oder Veganismus: Nicht alle müssen dasselbe denken. Das Spiel machte unterschiedliche Standpunkte sichtbar und hat dazu eingeladen, die Perspektiven der anderen kennenzulernen. So entstand Raum für Austausch auf Augenhöhe und die Frage: Wo stehen wir selbst und welche Themen möchten wir gemeinsam weiterverfolgen?

Ein Thema - viele Meinungen

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Auch im kommenden Jahr wird es kreativ. Wir haben viele spannende und witzige Ideen diskutiert und uns auf zwei Schwerpunkte geeinigt: Einmal werden wir uns dem Thema „Nachhaltiges Basteln“ widmen und Gebrauchtes upcyceln. Bei einem weiteren Klimagipfel werden wir die Verschmutzung unserer Meere genauer unter die Lupe nehmen und überlegen, wie wir uns für mehr Sauberkeit einsetzen können.  

Bewohner:in

„Ich habe Angst aber auch Hoffnung, dass es jetzt besser wird.“

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Ein Ort, an dem wir uns wohlfühlen, zur Ruhe kommen und Geborgenheit erleben, ist wichtig für unser Wohlbefinden. Doch wenn die Temperaturen auch nachts kaum sinken und erholsamer Schlaf bei 28 Grad zur Herausforderung wird, leidet die Lebensqualität. Gerade in den Sommermonaten braucht es deshalb Maßnahmen, die vor Hitze schützen. Neben ausreichend Wasser, geschlossenen Rollos tagsüber und nächtlichem Lüften sind vor allem schattige Plätze im Freien wichtig, die in unmittelbarer Nähe zum Wohnort Erholung ermöglichen. Sozialpädagogische Einrichtungen können hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie sich aktiv für kühle Rückzugsorte einsetzen und eine entsprechende Umgebung im Freien einfordern und gestalten.

Gemeinsam gestalten statt einfach passieren lassen

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Der Klimagipfel eröffnet die Möglichkeit, Ideen einzubringen, Bedürfnisse auszusprechen, zu diskutieren und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Genau darin liegt die Stärke: Klimaschutz wird nicht nur besprochen, sondern gemeinsam gestaltet.

Und vielleicht ist genau das am Ende das nachhaltigste Ergebnis des Klimagipfels: zu erleben, dass die eigene Stimme zählt und gemeinsames Handeln etwas bewegen kann.

Mehr Mitwirkung, mehr Wirksamkeit.

© Moverz

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